Magengeschwür – Beschwerden, Diagnose und Behandlung

Auf Dauer kann zu viel Magensäure zu einem Magengeschwür führen.

Wird mehr Magensäure gebildet als die schützende Schleimschicht des Magens abwehren kann – oder ist diese Schicht zu schwach für die täglich gebildete Magensäure – kann das die Schleimhaut des Magens stark reizen. Auf Dauer besteht die Gefahr, dass bei den Betroffenen ein Magengeschwür (Magenulkus) entsteht. Die wichtigsten Infos zu Symptomen und Behandlung haben wir hier für Sie zusammengetragen. 

Charakteristische Beschwerden beim Magengeschwür

 

Typischerweise äußert sich ein Magengeschwür durch folgende Beschwerden:

 

  • starke Schmerzen in der Magengegend
  • Völlegefühl
  • Sodbrennen und saures Aufstoßen
  • Kreislaufstörungen

 

Die Schmerzen müssen sich dabei nicht auf den Magen beschränken: In vielen Fällen strahlen sie in den Rücken aus – und erschweren so oftmals auch dem Arzt die Diagnose. Ist das Magengeschwür bereits weiter fortgeschritten, kann es zu Blutungen kommen: Beim Patienten äußert sich das in Form von schwarzem Stuhl oder sogar blutigem Erbrechen.

 

Knapp ein Drittel der Betroffenen verspürt dagegen keinerlei Beschwerden – bei ihnen wird das Magengeschwür nur durch Zufall entdeckt.

 

Wie entsteht ein Magengeschwür?

Wie bei zahlreichen anderen Erkrankungen spielt auch beim Magengeschwür das Erbgut eine Rolle. Wie ausgeprägt die Neigung, Magengeschwüre auszubilden, dabei tatsächlich ist, hängt in hohem Maße von der familiären Veranlagung ab. Die entsprechenden Gene im Erbgut zu tragen, bedeutet allerdings nicht zwangsläufig die Entwicklung eines Magengeschwürs: Dafür ist immer ein konkreter Auslöser nötig.

 

In den meisten Fällen ist das Bakterium Helicobacter pylori der Schuldige. Es nistet sich in der Magenschleimhaut ein und setzt einen fatalen Mechanismus in Gang: Zum einen verursacht es eine Steigerung der Magensäure-Produktion, zum anderen schwächt es gleichzeitig die Verteidigung der Magenschleimhaut. Das betrifft auch die aufliegende Schleimschicht, welche die komplette Innenseite des Magens überzieht.

 

Aus diesem Grund kommt es zu einer permanenten Reizung der Magenschleimhaut. Unbehandelt kann sich an der betroffenen Stelle ein Magenulkus bilden.

 

Andere Auslöser für ein Magengeschwür sind beispielsweise:

 

  • Stress
  • Lebensmittel, welche die Herstellung der Magensäure steigern
  • der Konsum von Genussmitteln wie Alkohol, Kaffee und Nikotin
  • bestimmte Medikamente, wie zum Beispiel Schmerzmittel

 

Auch eine Kombination mehrerer Risikofaktoren kann die Entstehung von Magengeschwüren begünstigen.

Das Magengeschwür: Behandlung und Diagnose

Besteht der Verdacht auf ein Magengeschwür, können nach Röntgen- und Ultraschall-Aufnahmen erste wichtige Schlüsse gezogen werden. Außerdem führt der Arzt eine Blutuntersuchung durch: Anhand der Blutwerte kann er Hinweise auf innere Blutverluste finden, wie sie bei einem fortgeschrittenen Magengeschwür auftauchen können.

 

Die sicherste Methode, Magengeschwüre zu diagnostizieren, ist die Magenspiegelung: Dabei führt der Arzt das sogenannte Endoskop, eine schlauchartige, flexible Vorrichtung mit Beleuchtung und Kamera, über den Mund und die Speiseröhre in den Magen ein. So kann er direkt einen Blick auf den Zustand des Magens werfen. Außerdem lässt sich ein Magenulkus von anderen Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik, wie beispielsweise Magenkrebs, abgrenzen.

 

Bei einem Magengeschwür stehen eine magenschonende Ernährung, der Verzicht auf Genussmittel sowie die Verminderung von Stress im Mittelpunkt der Behandlung. Zur Unterstützung der Heilung kommen meist auch Antazida zum Einsatz: Talcid® neutralisiert zum Beispiel die Magensäure und trägt so zur Linderung der Beschwerden bei. Außerdem verstärkt es den Schutz der Magenschleimhaut. In manchen Fällen heilt ein Magengeschwür auch ohne Behandlung ab – die Gefahr eines erneuten Auftretens ist dann allerdings sehr viel höher.

 

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