Ständiger Magendruck:Wo liegt die Ursache?

Tritt Magendruck auf, kann das dem Betroffenen schnell die Lust am Essen verleiden: Das Druckgefühl ist nicht nur unangenehm, sondern oft auch von weiteren Beschwerden begleitet. Woran kann das liegen? Wir verraten die häufigsten Magendruck-Ursachen und erklären, was im Falle eines Falles helfen kann.

Der Magendruck und seine Begleiter

Zu Magendruck kommt es häufig im Anschluss an eine Mahlzeit. Betroffene verspüren dann ausgeprägten Druck im Magen oder allgemein im oberen Bauchraum. Die Stärke des Magendrückens hängt dabei in erster Linie von den Magennerven ab – sind sie sehr empfindlich (zum Beispiel bei Aufregung, Stress oder ungesunder Ernährung), können auch heftige Schmerzen entstehen.

 

Häufig tritt der Magendruck zudem nicht allein auf. Abhängig von seiner Ursache kann es zu weiteren Beschwerden kommen, zum Beispiel:

 

Aber machen Sie sich nicht zu viele Gedanken: Die Verdauung zählt zu den komplexesten Systemen im menschlichen Körper – unzählige Strukturen wirken hier aufeinander ein. Hinter Magendruck muss deshalb nicht zwangsläufig eine schwerwiegende Erkrankung des Verdauungstraktes stecken.

Mögliche Ursachen von Magendruck

Meist sind kurzzeitige Beeinträchtigungen, zum Beispiel eine ungesunde oder allzu üppige Mahlzeit, die Ursache für Magendruck. Solche Speisen verbleiben in der Regel sehr lange im Magen, weil es das Verdauungsorgan vergleichsweise große Mühe kostet, sie zu zerkleinern – darauf reagieren die dortigen Nerven mitunter empfindlich. Und nicht nur die Nahrung selbst ruft die Magennerven auf den Plan: Bleibt eine schwerverdauliche Mahlzeit lange im Magen, können Gase entstehen, die blähend wirken und so das Magendrücken verstärken.

 

Daneben kommen als Ursache für Magendruck folgende Faktoren infrage:

  • zu hastiges Essen
  • Stress
  • Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • Reizmagen
  • Magenschleimhautentzündung

 

Leiden Sie unter ständigem Magendruck oder lassen die Beschwerden trotz aller Gegenmaßnahmen nicht nach, ist es ratsam, einen Termin beim Arzt zu vereinbaren. Er kann durch verschiedenste Untersuchungsmethoden herausfinden, was für Ihren Magendruck verantwortlich ist – und eine geeignete Behandlung empfehlen.

Was bei Magendruck helfen kann

Grundsätzlich empfehlen sich bei Magendruck einige einfache Maßnahmen, die die Beschwerden lindern und zu ihrer Vorbeugung beitragen können:

  • Kauen Sie langsam und genussvoll.

Kommt die Nahrung schon gut zerkleinert im Magen an, muss der nicht mehr so viel Arbeit leisten: Er benötigt weniger Säure für seine Aufgabe – und Beschwerden wie Magendruck, Sodbrennen, Aufstoßen und Co. entstehen gar nicht erst.

  • Ernähren Sie sich gesund.

Ja, der Griff zum Fast Food ist manchmal mehr als verlockend – für die Verdauung wird er aber schnell zum Nachteil. Ungesunde Ernährung lässt sich durch den hohen Fett- und/oder Zuckergehalt nur schwer verdauen und ist deshalb oft für Magendruck und andere Beschwerden verantwortlich. Versuchen Sie also möglichst auf eine gesunde Ernährung zu achten!

  • Reduzieren Sie Stress.

Emotionale Belastungen beschränken sich nicht nur auf die Psyche, sie wirken sich des Öfteren auch auf die Verdauung aus: Unter anderem können die Nerven im Magen empfindlicher werden und so zu Magendruck und -schmerzen beitragen. Wer sich bemüht, die Stressbelastung zu reduzieren, tut demzufolge auch etwas für einen gesunden Magen-Darm-Trakt.

  • Nehmen Sie ein Medikament.

Niemand muss sich mit seinen Symptomen herumquälen und sie einfach erdulden: Wenn Ihnen Ihre Beschwerden zu viel werden, können Sie es auch mit einem Mittel gegen Magendruck probieren. Gerade wenn zusätzlich Sodbrennen auftritt, helfen Medikamente wie Talcid®, die überschüssige Magensäure zu neutralisieren und den Betroffenen so Erleichterung zu verschaffen.

 

Ihnen fällt noch etwas anderes ein, das dabei helfen könnte, den Magendruck zu lindern? Testen Sie es! Hören Sie in sich hinein und probieren Sie aus, wenn Sie das Gefühl haben, etwas würde Ihnen guttun. So lernen Sie die besten Tricks – und Ihr Magendrücken gehört bald der Vergangenheit an.