Talcid®: Nebenwirkungen und Anwendungshinweise

Die Dosierung und Nebenwirkungen von Talcid®.

Wie bei jedem Arzneimittel können - neben der gewünschten Wirkung - auch bei Talcid® Nebenwirkungen auftreten. Um die Wahrscheinlichkeit dafür möglichst gering zu halten, sollten Sie stets die Einnahmeempfehlung Ihres Arztes oder Apothekers befolgen und zusätzlich die Hinweise auf dem Beipackzettel beachten.

Zum Download der Beipackzettel

Anwendung und Dosierung von Talcid®

Falls vom Arzt nicht anders empfohlen, können Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene mehrmals täglich zwischen den Mahlzeiten ein bis zwei Kautabletten einnehmen. Dabei sollte die tägliche Dosis von 6000 Milligramm (12 Kautabletten bzw. 6 Beutel) Hydrotalcit nicht überschritten werden.

 

Wie bei allen Antazida sollte auch bei Talcid® die Einnahme anderer Arzneimittel ein bis zwei Stunden vor oder nach der Einnahme von Talcid® erfolgen, da die Aufnahme und Wirksamkeit von anderen Arzneimitteln durch Talcid® herabgesetzt werden kann.

 

Besonders wichtig ist dieser Hinweis bei:

 

  • bestimmten Antibiotika (zum Beispiel Tetracyclinen und Chinolonderivaten wie Ciprofloxacin, Ofloxacin und Norfloxacin),
  • Medikamenten, welche die Herzkraft steigern (herzwirksame Glycoside),
  • H2-Rezeptorblockern gegen Sodbrennen,
  • Cumarin-Abkömmlingen zur Blutverdünnung und
  • Natriumfluorid oder Chenodesoxycholaten (zur Behandlung von Gallensteinen).

Talcid®: Geringfügige Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch Talcid® Nebenwirkungen haben, die aber natürlich nicht bei jedem Menschen auftreten müssen.

 

Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen:

 

  • Allergische Reaktionen auf Hydrotalcit oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • Bei hoher Dosierung kann es zu Verstopfung, breiigem Stuhl, erhöhter Stuhlfrequenz bis hin zu Durchfall und Erbrechen kommen.
  • Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion können erhöhte Magnesiumgehalte des Blutes (Hypermagnesiämie) und ein Anstieg des Serum-Aluminiumspiegelsauftreten.
  • Bei ungenügender Nierenleistung (Niereninsuffizienz) und bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und zur Phosphatverarmung kommen. Deshalb sollten bei ungenügender Nierenleistung und langfristiger Einnahme die Aluminiumspiegel regelmäßig kontrolliert werden.

 

Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich bemerken oder sich während der Einnahme nicht gut fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in der Packungsbeilage von Talcid® angegeben sind. 

10 Fragen und Antworten zu Talcid®:

    • Welcher Wirkstoff ist in Talcid® enthalten?

      Hydrotalcit

 

    • Wann wird Talcid® angewendet?

      Zur Ausheilung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren (Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni) sowie bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden.



    • Für wen ist Talcid® geeignet?

      Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren

 

    • Was ist die Tageshöchstdosis von Talcid®?

      12 Kautabletten bzw. 6 Beutel

 

    • Was ist zu tun, wenn Sie die Einnahme vergessen haben?

      Setzten Sie die Behandlung in der erforderlichen Dosierung fort. Wichtig: Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

    • Was ist zu tun, wenn Sie Talcid® überdosiert haben?

      Therapeutische Maßnahmen sind in der Regel nicht erforderlich. Fühlen Sie sich unwohl oder verspüren sonstige Nebenwirkungen, suchen Sie sicherheitshalber Ihren Arzt auf. Eine Vergiftung mit Aluminium oder Magnesium ist aufgrund der geringen Resorption unwahrscheinlich. Mögliche Talcid®-Nebenwirkungen bei Überdosierung sind Änderungen des Stuhlverhaltens wie Stuhlerweichung und Zunahme der Stuhlhäufigkeit.

 

    • Wie wird Talcid® eingenommen?

      Zwischen den Mahlzeiten, über den Tag verteilt, werden bei Bedarf jeweils 1 bis 2 Tabletten zerkaut oder 1 Beutel eingenommen.

 

    • Wie lange kann Talcid® eingenommen werden?

      Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere sowie dem Verlauf der Erkrankung. Bleiben die Beschwerden unter der Behandlung länger als 2 Wochen bestehen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

 

    • Werden die Verkehrstauglichkeit und das Bedienen von Maschinen unter der Einnahme beeinträchtigt?

      Nein

 

    • Kann Talcid® während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden?

      Nehmen Sie Talcid® während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eigenmächtig ein. Besprechen Sie die mögliche Einnahme mit Ihrem Arzt.

Frage Nummer 10 näher betrachtet: Kann Talcid® in Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden?

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie sich vor jeder Einnahme eines Arzneimittels bei Ihrem Arzt oder Apotheker über die Unbedenklichkeit des Medikaments erkundigen, um etwaige Nebenwirkungen auszuschließen. Der Wirkstoff Hydrotalcit in Talcid® setzt im Magen Aluminium frei. Es wird darüber diskutiert, ob dieses Aluminium Schäden beim Kind verursachen kann.

Sowohl durch die Muttermilch als auch über den Blutkreislauf der werdenden Mutter kann Aluminium auf das Kind übertragen werden. Allerdings sind diese Mengen so gering einzuschätzen, dass durch die Einnahme in der Stillzeit oder Schwangerschaft keine Folgen für das Kind zu erwarten sind. Noch fehlen allerdings spezifische Untersuchungsergebnisse, welche die bisher beobachtete Verträglichkeit unterstützen.

 

Talcid® sollte daher während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden und erst dann zum Einsatz kommen, wenn andere Maßnahmen keine Wirkung zeigen. Durch Ernährungstipps bei Sodbrennen können beispielsweise die Symptome gelindert werden.

Hydrotalcit – der Wirkstoff

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