Sodbrennen auch nachts?Diese Tipps können helfen!

Frau leidet nachts unter Sodbrennen

Wer häufig an Sodbrennen leidet, der weiß: In der Regel tauchen die Beschwerden nicht nur tagsüber auf. Viele Betroffene haben vor allem nachts mit den Schmerzen zu tun. Sie stören den Schlaf und mindern dadurch die Lebensqualität. Doch das muss nicht sein: Auch gegen nachts auftretendes Sodbrennen gibt es einige hilfreiche Tipps und Behandlungsmöglichkeiten.

Wie entsteht Sodbrennen nachts?

Bei Sodbrennen – egal ob nachts oder tagsüber – entstehen unangenehme, teils sehr starke Schmerzen hinter dem Brustbein, weil Mageninhalt zurück in die Speiseröhre gelangt. Ein Schließmuskel am Übergang von der Speiseröhre in den Magen soll das eigentlich verhindern, unter bestimmten Bedingungen ist das allerdings kaum möglich:

 

  • wenn der Schließmuskel zu schlaff ist (zum Beispiel infolge von Medikamenteneinnahme oder Erkrankungen)
  • wenn großer Druck auf den Magen wirkt (beispielsweise durch überschüssiges Bauchfett oder in der Schwangerschaft)
  • wenn im Magen zu viel Magensäure hergestellt wird (unter anderem durch bestimmte Lebensmittel und Genussmittel wie Kaffee und Nikotin)

 

Vor allem nachts ist die Entwicklung von Sodbrennen begünstigt. Kann im Sitzen oder Stehen noch die Schwerkraft gegen ein Aufsteigen der Magensäure wirken, ist dieser Mechanismus im Liegen außer Kraft gesetzt. Für die aggressive Säure ist es nun ein Leichtes, den Schließmuskel am Eingang zum Magen zu überwinden und bis in die Speiseröhre vorzudringen.

 

Den Betroffenen beschert das mitunter schlaflose Nächte: Die oftmals sehr starken Schmerzen halten sie wach und führen deshalb im Alltag zu Übermüdungserscheinungen und Einschränkungen der Lebensqualität. Der Stress, unter dem die Betroffenen durch nachts auftretendes Sodbrennen stehen, steigt deutlich an. Fatal daran: In vielen Fällen verstärken psychische Belastungen das Sodbrennen, weil sie das Nervensystem zusätzlich unter Spannung setzen.

 

Nachts Sodbrennen – was tun?

Nachts empfinden die meisten Menschen Sodbrennen als besonders unangenehm – doch müssen sie die Beschwerden keineswegs einfach hinnehmen. Diese Tipps haben sich bewährt:

 

    • Leicht erhöht schlafen:

      Um der Magensäure den Weg in die Speiseröhre nicht so einfach zu machen, empfiehlt es sich, mit etwas erhöhtem Oberkörper zu schlafen. So kann der Mageninhalt nur schwer zurückfließen. Am besten schlafen Sie dazu auf mehreren, übereinander gestapelten Kissen – oder sie besorgen sich ein speziell für nachts entstehendes Sodbrennen entwickeltes Kissen aus der Apotheke. Bei manchen Betten lässt sich auch der Lattenrost verstellen: Erhöhen Sie ihn so weit, wie es für Sie angenehm ist.

 

    • Direkt vor dem Schlafengehen nichts essen:

      Gibt es gerade keinen Mageninhalt, kann auch keiner in die Speiseröhre gelangen: Wer nachts häufig von Sodbrennen geplagt wird, sollte deshalb unmittelbar vor dem Schlafen auf das Essen verzichten. Liegt die letzte Mahlzeit mindestens drei bis vier Stunden zurück, hat der Speisebrei zur Schlafenszeit den Magen schon in Richtung Darm verlassen. Leicht verdauliche Speisen wie mageres Fleisch, fettarme Milchprodukte oder säurearmes Obst wie beispielsweise Bananen wirken sich dabei ebenfalls positiv auf die Säurebildung aus.

 

    • Medikamente einnehmen:

      Um nachts Sodbrennen zu vermeiden, lohnt es sich außerdem, bei Bedarf zu schonenden Medikamenten gegen Sodbrennen zu greifen. Antazida wie Talcid® Liquid neutralisieren überschüssige Magensäure und lindern so die Beschwerden. Für die Betroffenen bedeutet das eine große Erleichterung.

 

    • Risikofaktoren reduzieren

      Um auf Dauer die Wahrscheinlichkeit erneuter Schwierigkeiten mit Sodbrennen zu senken, gilt es für die Betroffenen vor allem, begünstigende Faktoren zu eliminieren. Übergewicht, hastiges Verschlingen großer Portionen sowie der Konsum von Kaffee, Nikotin und Alkohol können zur Entstehung von Sodbrennen beitragen – sowohl nachts als auch am Tag.

 

Berücksichtigen Sie all diese Hinweise, kann ihr Sodbrennen bald der Vergangenheit angehören. Tritt es allerdings dennoch unverändert und/oder besonders stark ausgeprägt auf, führt an einem Arztbesuch kein Weg vorbei. Er kann feststellen, ob hinter den anhaltenden Beschwerden eine Erkrankung steckt und eine geeignete Behandlung einleiten.

 

Übrigens:

Das Zurückfließen des Mageninhalts ist nicht nur für die Speiseröhre problematisch. Einmal in der Speiseröhre angekommen, bleibt die Magensäure nicht zwangsläufig in deren unterem Bereich. Sie kann bis in den Hals aufsteigen und dadurch sogar die Luftröhre erreichen: Die Folge können Husten, Bronchitis und sogar eine Lungenentzündung sein.

Sodbrennen – und nun?

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