Was hilft gegen Sodbrennen? Schnelle Hilfe bei Beschwerden

Frauen machen Sport als Hilfe gegen Sodbrennen

Die Beschwerden treten oft unvorhergesehen auf: Durch Sodbrennen kommt es zu teilweise heftigen Schmerzen hinter dem Brustbein – erholsamer Schlaf kann dadurch in weite Ferne rücken, die Beschwerden werden zum ständigen Begleiter. Die Betroffenen treibt dann vor allem eine Frage um: Was hilft gegen Sodbrennen? Völlig wehrlos sind sie den Symptomen allerdings nicht ausgeliefert. Mit der richtigen Behandlung können die Schmerzen deutlich gelindert werden.

Die richtige Behandlung – schnelle Hilfe bei Sodbrennen

 

Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure aus dem Magen zurück in die Speiseröhre fließt und dort die empfindlichen Zellen angreift. Das muss nicht unbedingt an einem Zuviel an Säure liegen: Auch, wenn der Schließmuskel am Eingang zum Magen fehlerhaft arbeitet oder starker Druck auf den Magen wirkt, zum Beispiel durch Übergewicht, kann es zu Beschwerden kommen.

 

Der Fokus bei der Behandlung von Sodbrennen liegt dementsprechend auf den Ursachen. In einigen Fällen lassen sich die Auslöser – zum Beispiel durch eine Änderung von Gewohnheiten – relativ leicht bekämpfen, andere Faktoren sind dagegen kaum beeinflussbar: Einer genetischen Veranlagung zum Reflux, also dem Rückfluss des Mageninhalts in die Speiseröhre, ist kaum beizukommen. Dann helfen vor allem die passenden Medikamente, um Beschwerden und langfristige Folgen des Sodbrennens zu reduzieren.

Was tatsächlich gegen Sodbrennen hilft: Tipps für den Alltag

Die meisten Auslöser müssen die Betroffenen nicht einfach erdulden. Die richtigen Tipps können das Auftreten von Sodbrennen deutlich verringern. Was bei Sodbrennen schnell hilft:

 

 

    • Die richtige Schlafposition finden: 
      Dass Sodbrennen bevorzugt nachts auftritt, verwundert kaum: Im Liegen überwindet der Inhalt des Magens sehr viel leichter den Schließmuskel und gelangt so in die Speiseröhre. Eine andere Schlafposition kann dieses Problem aber durchaus in den Griff bekommen – probieren Sie es aus: Wer mit leicht erhöhtem Oberkörper schläft – zum Beispiel durch mehrere Kissen oder ein spezielles Polster aus der Apotheke – leidet seltener unter Sodbrennen.



    • Übergewicht reduzieren:
      Auch das Gewicht spielt eine Rolle: Je mehr Bauchfett vorhanden ist, desto mehr Druck üben die zusätzlichen Kilos auf den Magen aus. Ihm kann der Schließmuskel irgendwann nicht mehr standhalten: Er gibt nach und lässt die Magensäure in die Speiseröhre. Sind Sie selbst von Übergewicht betroffen, kann es sich positiv auswirken, etwas abzunehmen – besuchen Sie zum Beispiel das Fitnessstudio oder absolvieren Sie einen Tanzkurs.



    • Die Essgewohnheiten verändern:
      Entscheidender Faktor bei der Entstehung von Sodbrennen ist das eigene Essverhalten: Hektisches Essen beispielsweise verstärkt die Säureproduktion im Magen und kann so zur Entwicklung von Sodbrennen beitragen. Mahlzeiten bis zu drei Stunden vor dem Sport oder Schlafengehen wirken sich ebenfalls negativ aus.



    • Auf bestimmte Lebensmittel verzichten: Einige Nahrungsmittel regen die Herstellung von Magensäure an. Wer seine Beschwerden lindern möchte, sollte deshalb auf Schwerverdauliches und sogenannte Säurelocker verzichten. Dazu gehören zum Beispiel scharfe Gewürze, Kaffee, Süßigkeiten, kohlensäurehaltige Getränke und Fettiges. Stehen sie nicht mehr auf dem Speiseplan, hilft das in der Regel gegen Sodbrennen. Um herauszufinden, welche Lebensmittel für Sie persönlich verträglich sind – und welche vielleicht eher nicht – empfiehlt es sich, ein Ernährungstagebuch zu führen, in dem Sie genau vermerken, was Sie essen und welche Beschwerden daraufhin auftreten.



    • Stress reduzieren:
      Psychischer Druck und emotionale Belastungen gehen an der Verdauung nicht spurlos vorbei. Steht das Nervensystem unter hoher Spannung, sendet es möglicherweise falsche Signale an den Verdauungstrakt: Die Produktion von Magensäure steigt an, Sodbrennen kann entstehen. Besonders positiv wirkt es sich daher oft aus, Stress zu reduzieren und Entspannungsübungen wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung in den Alltag zu integrieren. So lernen Sie außerdem, künftig mit Stresssituationen besser umzugehen und sie nicht zu nahe an sich heranzulassen.

 

 

Bringen diese Methoden keine Linderung oder tritt das Sodbrennen sehr häufig auf, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache abzuklären und das Sodbrennen mithilfe von Medikamenten zu behandeln. Antazida wie Talcid®reduzieren die überschüssige Magensäure und lindern die mit dem Sodbrennen verbundenen Beschwerden.

 

 

 

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