Wie sieht die optimale Reflux-Behandlung aus?Medikamente und andere Maßnahmen

Apothekerin berät Patienten zur Behandlung von Reflux mit dem Medikament Talcid®

Bei der Reflux-Behandlung stehen verschiedene Medikamente zur Wahl. Mit einer gesunden Lebensweise und einigen Verhaltenstipps können Sie sich ebenfalls Linderung verschaffen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie gelegentlich an Reflux leiden, oder von der Refluxkrankheit betroffen sind. Wichtig ist, der Säure die Aggressivität zu nehmen und den Magen zu schonen. Welche Medikamente helfen?

 

Sodbrennen-Behandlung bei Reflux: Talcid® ist ein bewährtes Medikament

Bei gelegentlichen Beschwerden wie sie nach zu üppigem oder fettreichem Essen vorkommen, stehen Antazida wie Talcid® zur Behandlung des Sodbrennens bei Reflux zur Verfügung. Talcid® neutralisiert die überschüssige Säure im Magen und wirkt dem Sodbrennen schnell, sicher und effektiv entgegen.

 

Treten die Beschwerden häufiger auf, oder ist das Sodbrennen sehr stark, sind andere Medikamente wie Protonenpumpeninhibitoren (PPI) eine Alternative. Sie hemmen das säureproduzierende Enzym in der Magenschleimhaut – der Magen stellt weniger Magensäure her. Die Ursache der Reflux-Beschwerden wird dadurch allerdings nicht beseitigt. Da PPI über längere Zeit eingenommen werden müssen und die Wirkung zeitverzögert einsetzt, kann ein Antazidum für einen schnelleren Effekt sorgen. Talcid® wirkt in Minutenschnelle, Reflux-Symptome lassen so rasch nach.

 

Wichtig zu wissen: Medikamente, egal ob Säurebinder oder Säureblocker, beseitigen nicht die Ursache des Refluxes. Das Hochsteigen von Magensäure aus dem Magen findet auch weiterhin statt, nur ist der Mageninhalt nicht mehr so aggressiv, weil weniger Säure vorhanden ist oder sie neutralisiert vorliegt. Dafür haben vor allem Antazida weitere positive Eigenschaften, welche die Reizung in der Speiseröhre lindern und den Magenschutz fördern.

 

Sie wollen mehr erfahren? Hier entlang zu weiteren Mitteln gegen Sodbrennen.

Was kann ich selbst tun?

Zusätzliche Maßnahmen, die jeder neben der Reflux-Behandlung treffen kann, verbessern die Beschwerden und reduzieren bestenfalls die Einnahmehäufigkeit von Medikamenten.

 

Das können Sie selbst tun:

 

  • Lassen Sie überschüssige Pfunde durch gesunde abwechslungsreiche Ernährung und Sport schmelzen.
  • Finden Sie heraus, welche Nahrungsmittel Ihnen nicht bekommen. Typische Lebensmittel, die Sodbrennen verstärken, sind: Schokolade, Koffein, scharfe, fettreiche oder frittierte Speisen, Zitrusfrüchte, Knoblauch, Zwiebeln, Pfefferminze oder Tomaten.
  • Trinken Sie viel stilles Wasser, kohlensäurehaltige Getränke fördern Reflux-Symptome.
  • Alkohol sollte nur gelegentlich konsumiert werden.

 

Tipps bei nächtlichen Refluxbeschwerden:

 

  • Erhöhen Sie das Kopfende Ihres Bettes mit einem großen oder mehreren kleinen Kissen. Das Hochstellen des Lattenrostes hat den gleichen Effekt. Wichtig: Der ganze Oberkörper sollte höher liegen, nicht den Kopf einknicken.
  • Verzichten Sie auf späte Mahlzeiten. Mindestens drei bis vier Stunden sollten zwischen Abendbrot und dem Schlafengehen vergehen.

Reflux mit einer Operation behandeln?

Neben der Einnahme von Medikamenten gibt es bei der Reflux-Behandlung die Möglichkeit einer Operation. Die sogenannte „Fundoplikatio“ gehört nicht zur Standardtherapie, weil sie nicht für jeden Betroffenen sinnvoll und teils mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden ist. Bei der Operation wird aus den oberen Teilen des Magens eine Manschette geformt, welche die Aufgabe des Schließmuskels unterstützen soll.

Nachteile der Antireflux-Operation: Zwischen 40 und 60 Prozent der operierten Patienten leiden nach der OP trotzdem unter Sodbrennen und müssen weiterhin Medikamente einnehmen. Weitere mögliche Folgen sind Schluckstörungen, die Unfähigkeit aufzustoßen oder zu erbrechen.  

Für wen kommt eine OP infrage?

Älteren Menschen wird eine Operation zur Reflux-Behandlung nicht empfohlen, da operative Eingriffe immer mit einem gewissen Risiko verbunden sind. Sie können bei jüngeren Patienten dann sinnvoll sein, wenn diese nicht lebenslang auf säurehemmende Medikamente angewiesen sein wollen. Ferner kann eine Operation für Patienten nützlich sein, die PPI nicht vertragen, oder bei denen bisherige Behandlungsversuche keine Erfolge erzielten.

 

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