Was steckt eigentlich hinter dem Aufstoßen?

Frau schämt sich, weil sie ständig aufstoßen muss: Häufiges Aufstoßen als Anzeichen für Verdauungsbeschwerden

Egal ob kurz und diskret oder geräuschvoll und lange ausgedehnt: Passiert es, kann es sehr befreiend wirken. Die meisten Menschen sind allerdings peinlich berührt und versuchen, es zu unterdrücken. Worum es geht? Um das Aufstoßen. Hin und wieder wirkt es erleichternd auf die Verdauung, tritt es dagegen häufig und sehr stark auf, könnte auch eine Erkrankung verantwortlich sein.

Aufstoßen – was ist das?

Nicht nur das Abgeben von Luft über den Mund nennen die Mediziner aufstoßen. Auch wenn ein Teil des Mageninhalts zurück in den Hals- oder Mundbereich gelangt, handelt es sich darum – oder genauer gesagt um saures Aufstoßen. Der Schuldige: Das Gasgemisch, das sich im Magen angesammelt hat. Der Verdauungstrakt möchte es wieder loswerden – damit die Verdauung ohne Störung ablaufen kann.

 

Unter normalen Voraussetzungen ist dieses Aufstoßen völlig harmlos. Auch saures Aufstoßen ist kein Problem – wenn es hin und wieder passiert. Jeder Mensch hat ab und zu damit zu tun, denn jeder kommt gelegentlich mit den Ursachen in Berührung: Hastiges Essen und Trinken. Dabei schluckt man nicht nur Nahrung herunter, sondern auch eine große Menge Luft. Einen ähnlichen Effekt haben kohlensäurehaltige Getränke: Sie können ebenfalls die Gasmenge im Verdauungstrakt steigern. 

Schon gewusst?

Die kritische Haltung gegenüber dem Aufstoßen, oder umgangssprachlich Rülpsen, hat sich in Deutschland erst in den vergangenen Jahrhunderten entwickelt. Bis ins späte Mittelalter hinein gehörte das laute Aufstoßen zum guten Ton und wurde als Zeichen der Zufriedenheit interpretiert.

Häufiges Aufstoßen: ein Krankheitszeichen

Heutzutage gilt das Aufstoßen dagegen als extrem unhöflich und Anzeichen einer schlechten Erziehung. Woran viele nicht denken: Häufiges oder starkes Aufstoßen, das sich nicht so leicht unterdrücken lässt, kann auch ein Hinweis auf Verdauungsbeschwerden sein.

 

Eine gesteigerte Bildung von Gasen im Verdauungstrakt zieht Blähungen nach sich – und leider auch die verstärkte Neigung zum Aufstoßen. Für Betroffene ist das meist, nicht zuletzt wegen der ablehnenden Haltung der Gesellschaft, mit einer Einschränkung ihrer Lebensqualität verbunden. Viele beginnen, zunehmend auf Aktivitäten und gerade das Essen in der Öffentlichkeit zu verzichten. Den negativen Reaktionen ihres Umfelds möchten sie nicht ausgesetzt sein.

 

Ignorieren sollten die Betroffenen ihre Beschwerden allerdings nicht. Steht Aufstoßen tatsächlich in Zusammenhang mit einer Erkrankung, muss diese möglichst früh erkannt und behandelt werden. Das verhindert zum einen viele Unannehmlichkeiten, trägt zum anderen aber auch dazu bei, dass Erkrankungen wie beispielsweise Magenschleimhautentzündungen oder auch die Refluxkrankheit rechtzeitig erkannt und behandelt werden können. Das Risiko von Schädigungen und ernsthaften Folgeerkrankungen wird dadurch entscheidend gesenkt.

 

Vor allem bei saurem Aufstoßen oder Aufstoßen in Verbindung mit Magenschmerzen empfiehlt sich ein Arztbesuch, falls es sehr häufig auftritt. Ein Zusammenhang mit einer deutlich gesteigerten Menge an Magensäure liegt dann sehr nahe – und sollte zum Schutz von Magen und Speiseröhre behandelt werden. Antazida wie Talcid® können den Beschwerden entgegenwirken, indem sie die überschüssige Magensäure neutralisieren.

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